Sommerferienprogramm des Musikverein Neckarhausen

Wie wird eine Trompete gebaut? Diese Gruppe weiß es jetzt…
Die sehr interessierte Ferienprogrammgruppe vor dem Musikhaus Beck

Die sehr interessierte Ferienprogrammgruppe vor dem Musikhaus Beck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


(Weitere Fotos im Anhang des Artikels)

Kurz nach der Mittagspause empfängt Matthias Beck eine Gruppe junger Kinder.
Interesse an der Musik und auch am Musikinstrumentenbau hat sie zusammengebracht.
Der Musikverein Neckarhausen hatte die Idee, als Ferienprogramm das Musikhaus Beck in Dettingen an der Erms zu besuchen.
Gerne erzählte der Chef des Hauses, selbst Berufsmusiker und Instrumentenbau-Meister, einiges über Trompeten, Hörner und Tuben, über deren Längen und Klangunterschiede und spielte auch die Instrumente vor.
Die junge Gruppe kennt sich bereits sehr gut aus. So wurde sofort erkannt, dass die Saxophone nicht zu den Blechblas-, sondern zur Gruppe der

Holzblasinstrumente gehört.
Auch auf dem Saxophon spielte Matthias Beck eine bekannte Melodie.
Über die vielen Möglichkeiten eines E-Pianos der modernsten Generation wurde nicht schlecht gestaunt.
Nun übernahm Mitarbeiter Benni die Gruppe und demonstrierte die Unterschiede der Gitarren.
Bevor es nun endlich in die Meisterwerkstatt ging, bestaunten wir noch die vielen Schlagzeuge.

Meister Bosch mit selbstgefertigten Trompetenteilen
Meister Bosch mit selbstgefertigten Trompetenteilen

 

In der großen Werkstatt angelangt, erklärte Meister Harald Bosch den Bau einer Trompete.
Vom Blechstück über Halbfertigteile, Maschine und Schallstück erfuhren die Kinder einen ersten schönen Eindruck über die Arbeit eines Instrumentenmachers.
Da das Musikhaus Beck viele Meisterinstrumente selbst herstellt, kann der komplette Entstehungsprozess an allen Teilstücken sehr anschaulich nachvollzogen werden. Die Beckschen Instrumente sind international unter dem Namen Fides bekannt.

Vom Blech zum Schallstück

Vom Blech zum Schallstück

Jeder durfte nun ein kleines Stück Blech mit einer Spezialschere durchschneiden. Das 0,5 mm dicke Messingblech verlangt doch schon einiges an Kraftaufwand, wurde schnell festgestellt.

Auf dem Foto:
Tafelblech aus Messing, ausgeschnittene Ronde für das Schallstück, Schallstückdrückform aus Stahl, gerades Schallstück, fertiggebogenes Schallstück, ein Schallstückstängel (liegend) und Blechscheren.

Klasse, so ein Trompetenbau!

Klasse, so ein Trompetenbau!

Man staunt nicht schlecht über den Weg vom Blech bis zum fertig gebogenen Schallstück, das auf der Werkbank steht.
Und aus dem soll eine Trompete werden?!

Und aus dem soll eine Trompete werden?!

In so einer großen Werkstatt gibt es allerhand zu sehen.
Noch ein kleiner Druck und ich hab´s durch!

Noch ein kleiner Druck und ich hab´s durch!

Alle durften sich an dem “Trompetenblech” versuchen. Man gab nicht vorher auf, bis das Messingstück durchgeschnitten war.
Ganz schön spitzig so ein Stück Blech!

Ganz schön spitzig so ein Stück Blech!

 

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